
Ein Mühlenstandort seit über 430 Jahren
Von der Ölfrucht zum Öl
Ein Mühlenstandort seit über 430 Jahren
Seit dem Jahr 1592 verbindet die Ölmühle Tradition und Moderne. So wurde der Mühlenstandort fortwährend modernisiert. Zu Beginn wurden in einer Lohmühle Gerbstoffe aus Eichenrinde hergestellt bis Peter Kneip im Jahr 1769 die Ölmühle erbaute. Im Keller des Wohnhauses befand sich 100 Jahre lang auch eine Getreidemühle sowie eine Sägemühle direkt neben dem Mühlrad. Damit wurde die Energie des Wassers ganzjährig genutzt.
Ein langer Arbeitstag
In der Ölmühle wurden hauptsächlich Raps, aber auch Mohn, Nüsse, Bucheckern oder andere Ölfrüchte zu Öl verarbeitet. Das Öl wurde je nach Qualität als Speise, Maschinen- oder Lampenöl verwendet. 300 kg Raps konnten an einem Arbeitstag von 15 h zu 150 l Öl verarbeitet werden.
Die Ölfrüchte wurden von den Bauern der Umgebung angebaut und gegen Gebühr zu Öl gepresst.
Original erhalten Die historische Einrichtung der Ölmühle ist bis heute erhalten. Gehen Sie hinein und entdecken Sie, wie aus Ölfrüchten Schritt für Schritt Öl wurde.

- Baujahr / Zeitraum
- 1769-1939
- Funktion
- Geschichte der Ölgewinnung
- Besonderheit
- Die Technik ist im Originalzustand erhalten